Urlaub, Sport und Freizeit - na, dann Hals- und Beinbruch!

Dreiviertel aller Unfälle passieren in der Freizeit. Meist bleiben sie harmlos, was aber, wenn man dauerhaft geschädigt ist? Dann hilft eine private Unfallversicherung, denn gesetzlich ist man zum Beispiel nur auf dem Weg zur oder von der Arbeit versichert, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch. "Insbesondere ist die private Unfallversicherung wichtig für Menschen, die andere zu versorgen haben. Also zum Beispiel Eltern in Bezug auf ihre Kinder und natürlich auch für die Kinder, weil durch eine mögliche Behinderung die Zukunft eines Kindes sehr stark eingeschränkt sein kann. Zumindest finanziell kann man dann einen gewissen Ausgleich schaffen."
Wichtig bei einer Unfallversicherung ist, dass sie im schlimmsten Fall, also der Invalidität, eine richtig hohe Summe zahlt. "Man spricht da von der Progression. Das heißt: Bei einen kleinen Verletzung muss die Versicherungssumme nicht so hoch sein. Im schlimmsten Fall aber sollten 350.000 Euro, besser sogar noch 500.000 Euro gezahlt werden, weil man beispielsweise bei einer Vollinvalidität das Haus oder die Wohnung umbauen muss und da eine Menge Kosten auf einen zukommen."
Der Versicherungsbeitrag richtet sich nach verschiedenen
Kriterien, wie zum Beispiel Beruf, Leistungsumfang und Laufzeit.
"Für einen 35-jährigen Mann kostet die Versicherung
im Monat rund 40-50 Euro. Für eine Familie mit zwei Kindern
kann man für weniger als das Doppelte schon eine Absicherung
für die gesamte Familie haben."
Möglich sind auch Gruppenversicherungsverträge, zum
Beispiel für Vereine - auch da kann man unter Umständen
Geld sparen. "Zu beachten ist, dass besondere Risiken, wie
Extremsportarten - also Fallschirmspringen, Bergsteigen etc. -
nicht versichert sind."
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn!








